Bildnis des sog. Sulla

Allgemeine Angaben

Inventarnummer:

A 1353

Kurzbezeichnung:

Bildnis des sog. Sulla

Abguss

Höhe Abguss:

62cm

Breite Abguss:

32cm

Dicke Abguss:

20.5cm

Material:

Gips

Bemerkung:

Durch Chr. G. Heyne aus Hannover erworben, erst 1979 inventarisiert.

Literatur:

K. Fittschen, Die Bildnisgalerie in Herrenhausen bei Hannover (2006) 140 f. Taf. 28, 1-4. – D. Graepler, in: D. Graepler / J. Ruppel (Hrsg.), Weiß wie Gips? Die Behandlung der Oberflächen von Gipsabgüssen (2019) 17-34 Abb. 11.

Bezugsdatum:

1767

Original

Name:

Bildnis des sog. Sulla

Material:

Marmor

Aufbewahrung:

Land: Deutschland
Ort: ehemals Herrenhausen
Museum: Orangerie des Schlosses
Sonstiges: seit 1803 verschollen


Der erzkonservative Politiker und Feldherr Sulla war einer der Hauptakteure der späten römischen Republik. Wie die meisten Göttinger Gipse wurde auch dieser Abguss in den 1980er Jahren mit weißer Farbe übersprüht. Nachdem dieser Überzug jetzt wieder entfernt wurde, wird nachvollziehbar, warum Heyne sich 1771 über die zerbröselnde Oberfläche der Gipse beklagte und sie zur Festigung mit einem „Fürniß“ tränken ließ. Der originale Kopf in Herrenhausen ging zusammen mit einigen weiteren Stücken der Serie in napoleonischer Zeit verloren.