Sog. Fugger’scher Amazonensarkophag

Allgemeine Angaben

Inventarnummer:

A 367 b

Kurzbezeichnung:

Sog. Fugger’scher Amazonensarkophag

Abguss

Höhe Abguss:

80.5cm

Breite Abguss:

96.5cm

Dicke Abguss:

9cm

Material:

Gips

Bemerkung:

Abguß ohne obere Leiste und unteres Kymation, teilweise mit Gußnähten.

Bezugsdatum:

1823

Original

Name:

Sog. Fugger’scher Amazonensarkophag

Material:

Marmor

Gattung:

Relief

Reliefgattung:

Sarkophagrelief

Fundstelle:

aus Zypern (?)

Epoche:

Klassik (Griechische Antike)

Aufbewahrung:

Land: Oesterreich
Ort: Wien
Museum: Kunsthistorisches Museum
Inventarnummer: 167
Sonstiges: ehem. Slg. Fugger, Augsburg.


Der Amazonensarkophag wurde auf Zypern entdeckt und gehört zur seltenen Gattung griechischer Reliefsarkophage aus dem 4. Jahrhundert vor Chr. Schon im 17. Jahrhundert gelangte er in die kaiserliche Sammlung in Wien.
Müller konnte Abgüsse der Reliefs aus Paris erwerben, weil der Sarkophag wie so viele andere Kunstwerke aus ganz Europa auf Befehl Napoleons nach Paris gebracht worden war. Nach der Rückgabe des Originals behielt man dort eine Abgussform zurück. Aus ihr wurde 1823 diese Kopie hergestellt und zusammen mit Abgüssen der Venus von Milo und einiger kleinerer Reliefs nach Göttingen geliefert.
Dass es in der Bibliothek an freien Wänden zum Aufhängen der Reliefs fehlte, war für Müller eines der Argumente, um die Notwendigkeit eines eigenen Antikensaals zu begründen.