Bildnis-Herme Friedrich Gottlieb Welcker

Allgemeine Angaben

Inventarnummer:

A 1565

Kurzbezeichnung:

Bildnis-Herme Friedrich Gottlieb Welcker

Original

Name:

Bildnis-Herme Friedrich Gottlieb Welcker

Material:

Marmor

Gattung:

Rundplastik

Untergattung:

Porträt

Herkunft Sonstiges:

von Bernhard Afinger, 1859

Datierung Sonstiges:

Jahr: 1859

Epoche:

Neuzeit

Aufbewahrung:

Land: Deutschland
Ort: Göttingen
Sonstiges: Georg-August-Universität


Welcker (1784–1868) wurde 1816 aus Gießen, wo er eine Professur für griechische Literatur und Archäologie bekleidete, nach Göttingen berufen. Er hatte einige Jahre in Rom gelebt und dort eng mit Heynes archäologischem Lieblingsschüler Georg Zoëga zusammengearbeitet. In Göttingen setzte er Heynes Vorlesung fort und gründete das erste archäologische Fachorgan, die Zeitschrift für Geschichte und Auslegung der alten Kunst, die allerdings nur ein Jahr lang bestand. 1819 zog Welcker weiter an die neue Universität Bonn, wo er auch Archäologie lehrte, die Universitätsbibliothek leitete und eine Sammlung von Gipsabgüssen nach Göttinger Vorbild aufbaute.